Ganzer San Daniele-Rohschinken mit Knochen, groß

Prosciutto crudo di San Daniele Prolongo intero con osso

Der ganze Rohschinken mit Knochen ist die Wahl der Gourmets. Sein feines Aroma und voller Geschmack entfalten sich am besten, wenn Sie ihn mit der Hand aufschneiden. Hier einige Tipps, wenn Sie unseren Schinken zum ersten Mal kaufen.

Den ganzen Rohschinken mit Knochen hängt man am besten im Keller oder an einem kühlen Ort auf. Vor dem Verzehr kann man ihn mit einem leicht feuchten Lappen vorsichtig abtupfen. Den aufgeschnittenen Rohschinken kann man ungefähr 6 Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Dabei sollte die Schnittstelle mit einem feuchten Tuch und etwas Klarsichtfolie abgedeckt werden.

Um den Schinken aufzuschneiden, spannen Sie diesen in einen Schinkenhalter, wobei das dicke, zuvor entschwartete Schinkenteil nach oben schauen muss. Den Schinkenhalter können Sie bei uns erwerben; alternativ können Sie den Rohschinken auch in eine Schublade einklemmen. Er wird von Hand aufgeschnitten, wobei man zuerst mit einem langen, schmalen und scharfen Messer (das Sie ebenfalls bei uns bekommen) nach und nach die Schwarte und die schützende Schmalzpaste entfernt. Ist man beim Knochen angelangt, drehen Sie den Schinken auf die andere Seite, entfernen Sie Schwarte und Schmalzpaste und fixieren Sie den Schinken erneut im Schinkenhalter. Nun von dieser Seite schneiden.

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Den Rohschinken genießt man am besten pur, hauchdünn geschnitten zu Grissini oder Weißbrot, dazu ein gutes Glas trockenen Wein, zum Beispiel einen Sauvignon oder Friulano. Köstlich ist der Schinken auch zu Feigen, Melone, Kiwi, Apfel, Trauben und Birne. Mixed Pickles hingegen passen nicht dazu, da der herbsaure Geschmack das mild-süße Aroma des Schinkens überdeckt. In kleine Streifen oder Würfel geschnitten entfaltet er sein wunderbares Aroma in Nudelgerichten, zu Gnocchi, Crêpes oder in Gemüse- und Bohnensuppen.

Probieren Sie auch einmal diese Vorspeise aus: Servieren Sie zu dem in dünne Scheiben geschnittenen Rohschinken cremige Polenta.

Übrigens: Die kleinen, weißen Körnchen, die man ab und zu im Rohschinken findet, sind keine Salzkörner, sondern ein echtes Qualitätsmerkmal. Es handelt sich um die Kristalle der Aminosäure Tyrosin, die entstehen, wenn im Laufe eines besonders langsamen und schonenden Reifeprozesses ein Teil der Eiweiße abgebaut wird.

Richtgewicht: 10,5 – 11,5 kg